Der niederländische Kartoffelstärkehersteller Avebe will sein Anbaugebiet in Deutschland erweitern. Der Unternehmen ist zu dem Schluss gekommen, dass hierfür eine gute Verbindung zu den Kartoffelerzeugern unabdingbar ist.
Avebe Deutschland-Kundenbetreuer Ulrike Ziervogel und Hauke Warnecke erläutern die Ambitionen und wie das Unternehmen diese verwirklichen will.
Avebe sieht Chancen darin Deutschland, insbesondere im Gebiet östlich der Elbe.
Hauke Warnecke, Account Manager Avebe Deutschland
Hauke Warnecke, Account Manager Avebe Deutschland:
„Der Anbau von Getreide, Raps und Zuckerrüben wird immer schwieriger und weniger rentabel.“
„Infolgedessen interessieren sich Landwirte zunehmend für andere Einkommensquellen, beispielsweise für den Anbau von Stärkekartoffeln.“
Um diese Wachstumschancen zu nutzen, ist Avebe bestrebt, die Effizienz in Deutschland weiter zu verbessern und damit die Kosten zu senken.
Wachstum durch Verbesserung
Einer der Schritte zur Verbesserung dieser Zusammenarbeit und Effizienz ist der Bau einer neuen Entladeanlage.
Ulrike Ziervogel, Account Managerin Avebe Deutschland
Ulrike Ziervogel, Account Managerin Avebe Deutschland:
„Für den Transport der Kartoffeln zu den Fabriken in Lüchow und Dallmin nutzen die Erzeuger eigene LKWs, oder der Transport wird vom Maschinenring Deutschland, einer Partnerschaft landwirtschaftlicher Unternehmer, organisiert.“
„Diese Transportmethode spart sowohl den Erzeugern als auch Avebe Zeit und Geld.“
Wachstum durch Verbindung
Eine gute Beziehung zwischen Avebe und den Ackerbauern ist entscheidend für die Zusammenarbeit mit Kartoffelerzeugern an einer effizienten Lieferkette und einem qualitativ hochwertigen Anbauprozess.
Avebe-Werk Lüchow
Dabei spielen die Kundenbetreuer – als Bindeglied zwischen den Landwirten und Avebe – eine wichtige Rolle.
Hauke Warnecke:
„Das beginnt bereits, bevor sich ein Landwirt entscheidet, Stärkekartoffeln für Avebe anzubauen.“
„Stärkekartoffeln sind nicht so einfach anzubauen: Sie brauchen viel Pflege. Daher ist es wichtig, potenzielle Züchter vorab über verschiedene Sorten und Pflanzenschutz zu informieren.“
„Wenn Landwirte sich entscheiden, für Avebe anzubauen, werden sie von ihrem Kundenbetreuer über den Anbau beraten.“
Neben der Beratung ist die Motivation der Anbauer eine weitere wichtige Aufgabe der Account Manager.
Ulrike Ziervogel:
„Das ist gerade dann notwendig, wenn sie in der vergangenen Saison eine schwere Zeit hatten.“
Regional organisierte Veranstaltungen wie die Grillabende bieten hierfür eine gute Gelegenheit und sind zudem die perfekte Gelegenheit für die Erzeuger von Avebe, sich untereinander kennenzulernen.
Avebe Dallmin-Werk
Darüber hinaus informieren Ulrike Ziervogel und Hauke Warnecke die Kartoffelbauern bei den Grillabenden über die neuesten Entwicklungen und geben Ratschläge zu aktuellen Themen. Dies sind auch wichtige Themen während der von Avebe organisierten Feldtage.
Ulrike Ziervogel:
„Auf diese Weise teilen wir unser Wissen, um den Anbau weiter zu verbessern und weiterzuentwickeln, und bauen Beziehungen zu unseren Erzeugern auf.“




