FASFC: Maßnahmen gegen Braunfäule in Belgien
Maßnahmen gegen Braunfäule in den Provinzen Antwerpen und Limburg
Brown rot is a disease caused by the bacterium Ralstonia solanacearum and mainly affects potato cultivation. This bacterium has already been found in watercourses in the provinces of Antwerp and Limburg and unfortunately can no longer be eradicated there.
Aufgrund der Gefahr einer Kontamination des Kartoffelanbaus über Oberflächenwasser sind Landwirte aus bestimmten Gemeinden dieser Provinzen verpflichtet, Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Das Bakterium befällt nur bestimmte Pflanzenarten und wird nicht auf den Menschen übertragen.
100,000 Hektar, das ist die Fläche, auf der in Belgien Kartoffeln angebaut werden. Die FASNK überwacht diese Kulturen in Zusammenarbeit mit den Regionen und den Erzeugern genau, um Ausbrüche von Quarantäneschädlingen frühzeitig zu erkennen und diese gegebenenfalls auszurotten. Im Jahr 2019 entnahm die FASNK 2,567 Proben, die im Rahmen dieser Überwachung analysiert wurden.
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Belgian potato cultivation has remained free of brown rot in recent years, but the bacterium Ralstonia solanacearum is still present in watercourses in the provinces of Antwerp and Limburg. It is impossible to eradicate this bacteria in surface water. The only way to prevent outbreaks in potato cultivation is therefore to strictly apply the protective measures. When the bacterium is discovered in potatoes (both seed and ware potatoes), in addition to other measures, a ban on planting these lots is imposed and it is mandatory to process these lots only under quarantine conditions. If these obligations are not complied with, the potatoes can be destroyed.
Obligatorische Schutzmaßnahmen
Alle Kartoffelerzeuger aus der 45 Kommunen beteiligt (PDF) müssen Schutzmaßnahmen einhalten. Unter keinen Umständen dürfen sie Oberflächenwasser zur Bewässerung oder zu anderen Zwecken für den Anbau von Kartoffeln, Tomaten und Auberginen nutzen.

Neben Schutzmaßnahmen muss auch jede bewirtschaftete Fläche mit einer Fläche von mehr als 10 Ar angemeldet werden. Seit diesem Jahr ist eine Meldung an die FASNK nicht mehr erforderlich, wenn der Erzeuger dies bereits im Rahmen der GAP-Prämien gegenüber der Flämischen Region getan hat (für die Wallonische Region gelten keine Schutzzonen).
Weitere Informationen zur Schutzpflicht finden Sie hier.
Kartoffelerzeuger können sich über die für sie zuständige Local Control Unit (LCE) an die FASNK wenden.
Alle beteiligten Erzeuger sind verpflichtet, diese Maßnahmen strikt einzuhalten. Andernfalls können sie im Falle einer Kontamination voll haftbar gemacht werden. In diesem Fall kann der Anspruch auf Entschädigung gefährdet sein (Königlicher Erlass vom 5. Dezember 2004 zur Festlegung der vorübergehenden Krisenbeiträge, die Kartoffelerzeuger zum Ausgleich von Verlusten aufgrund von Maßnahmen gegen Schadorganismen schulden).

Die Symptome können in jedem Pflanzenalter auftreten und umfassen Welke und Gelbfärbung der Blätter sowie Verkümmerung der Pflanzen. Die Krankheit kann bei jungen Sukkulenten schwerwiegend sein und sich in einem schnellen Welken der Blätter und dem Zusammenbrechen der Stängel äußern. Zunächst kann es sein, dass nur ein Stängel verwelkt. Wenn die Bedingungen optimal sind, können alle Blätter eines Hügels schnell welken, aber grün bleiben. Stängel können gestreift erscheinen, wenn infizierte Gefäßbündel sichtbar werden.
Das Tuber-Gefäßgewebe ist normalerweise deutlich graubraun und die Verfärbung kann sich bis in das Mark oder die Kortikalis ausdehnen. Die Augen der Knolle werden graubraun, und an den Augen oder an der Stelle, an der der Ausläufer an der Knolle befestigt ist, kann sich ein klebriges Exsudat bilden. Schließlich verwandeln sich infizierte Knollen, die im Boden zurückbleiben, in eine schleimige Masse, die von einer dünnen Schicht aus äußerem Gewebe und Periderm umgeben ist
Quelle: FASNK
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